5. und 6. Klasse: Lernmethodik - Grundlagen zum selbständigen Arbeiten

Mit den Schülerinnen und Schülern der 5. Jahrgangsstufe werden in einer zusätzlichen Stunde elementare Lern- und Arbeitstechniken eingeübt (Methodentraining): Sie lernen ihren Arbeitsplatz zu gestalten, die Erledigung von Hausaufgaben und Schulaufgabenvorbereitung sinnvoll selbständig zu planen sowie ganz unterschiedliche Wege zum Textverständnis zu beschreiten und Lexika gezielt einzusetzen.
In der 6. Jahrgangsstufe wird in der zusätzlichen Lernmethodikstunde das systematische Methodentraining ausgedehnt. Hier liegen die Schwerpunkte auf dem Training des freien Redens und Sprechens, der Medienerziehung sowie der Einübung konstruktiver Gruppenarbeit.
 

Vorlesewettbewerb

Jedes Jahr findet in den 6. Klassen ein Vorlesewettbewerb statt. Jeder Schüler/in liest aus einem selbstgewählten Buch vor, Klassensieger werden ermittelt. Eine Jury aus Schüler/innen der Oberstufe finden die Schulsieger, die dann zum Landkreisentscheid antreten.
 

„Freies Lesen“ in den 5. und 6. Klassen

Lesen ist eine grundlegende Kulturtechnik, die in allen kognitiven Fächern benötigt wird und deren mangelnde Beherrschung sich auf alle schulischen Bereiche negativ auswirkt. Demnach sollten an der Verbesserung der Lesekompetenz alle Fächer mitarbeiten. In den 5. und 6. Klassen wird das Projekt „Freies Lesen“ durchgeführt, an dem alle Fächer und alle Fachlehrer/innen beteiligt sind. Jede Woche ist eine, im Stundenplan rotierende, Unterrichtsstunde fest für das „Freie Lesen“ eingeplant.
Aus Lesekisten mit altersgerechter spannender und geistig anregender Lektüre suchen sich die Schüler/innen ein Buch aus und lesen dieses im Verlauf der Stunde konzentriert und in einer stillen Lernatmosphäre, in der man, nach Auskunft Beteiligter, „eine Stecknadel fallen hören kann“. In den letzten Minuten der Lesestunde tragen die Schüler/innen alles, was ihnen zu ihrer Lektüre wichtig erscheint, in ihr Lesetagebuch ein.
 

Ausbildung in Rhetorik

Den eigenen Standpunkt klar und souverän darzulegen, dabei auf den Gesprächspartner bzw. die Zuhörer einzugehen und durch eine offene Haltung sympathisch und überzeugend zu wirken – diese „Kunst der Rede“ gewinnt in allen Bereichen zunehmend an Bedeutung. Bei der Beurteilung einer Rede oder eines Gesprächsbeitrages spielt für das Publikum nicht in erster Linie der Inhalt des Gesagten als vielmehr nonverbalen Fähigkeiten wie Körpersprache, Stimme, Mimik und Gestik, Blickkontakt u.a. eine große Rolle.
Alle Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen besuchen Intensivkurse für Rhetorik. In kleinen Gruppen haben sie Gelegenheit unter der Anleitung von Experten zu üben. Finanziert werden die Kurse durch einen Eigenanteil der Schüler, sowie durch Sponsoren.
 

Autorenlesungen

Auch zahlreiche Autorenlesungen, u.a. im Rahmen der Laufer Literaturtage, haben das Anliegen die Leselust zu steigern. Ziel ist es, dass alle Schülerinnen und Schüler im Lauf Ihrer Schulzeit nach Möglichkeit alle zwei Jahre einen „leibhaftigen“ Schriftsteller oder eine Schauspielgruppe „live“ erleben und so zur direkten Auseinandersetzung mit Literatur und mit Kunstschaffenden angeregt werden.