CJT feiert Riesenerfolg beim Regionalwettbewerb Jugend forscht in Erlangen

Am Dienstag, 27.2. machten sich 25 Schülerinnen und Schüler um 7.00 Uhr auf den Weg nach Erlangen, um sich den Fragen der Jury beim Jugend forscht Wettbewerb zu stellen. Die Aufregung war allen anzumerken, denn es bevor es losgeht, muss immer der eigene Stand vorbereitet und mit Plakaten gestaltet werden. Unsere Projekte waren sehr vielfältig. Gresa Ibra und Isabel Grabe aus der Klasse 5a überprüften in Versuchen, ob sich die Bergmannregel auch mit Kartoffeln bestätigen lässt. Jannek Schulz, Julian Nowag (beide 7b) und Jordan Pappert (Montessori Schule Lauf) veraschten Pflanzenproben, um im Ascherückstand Kaliumionen nachzuweisen. „Wie man Strom durch Druckluft speichert“ ist die Frage, welcher Phillip Beck, Nils Bohl und Tobias Würth aus der Klasse 8a nachgingen. Das Thema Sicherheit spiegelte sich beim Projekt von Luis Goldhammer und Jannis Harenz wider. Die beiden Schüler aus der 8e suchten nach dem Universallöschmittel, mit welchem man sogar Metallbrände bekämpfen kann. Daphne Toliopoulou und Sophie Grabe, beide ebenfalls aus der 8e, gingen der Frage nach, wie sauber unsere Gewässer in Lauf wirklich sind und erforschten Schlammproben der Pegnitz.
Tom Schätz (9a), Jakob Krönert (9Pf), Luis Pitterlein (9Pf), Julian Scharrer (9Pf) und Till Kraus (9Pd) schmolzen mit einem selbst gebauten Schmelzofen tonnenweise Aluminium ein. „Können Fasern Beton stabilisieren“ war eine Frage, auf welche Daniel Beyer aus der 9Pf versuchte eine Antwort zu finden. Wenn auf Kindergeburtstagen die Knicklichter in Zukunft längere Zeit leuchten, haben Malte Balles, Marvin Deuerlein und Emil Steffel aus der 9e sicher auch ihren Beitrag dazu geleistet. Im Zentrum der Arbeit von Sophia Eisenhut, Johanna Meckl und Carolin Zimmert (alle 9Pf) stand die Laktoseintoleranz. Die drei überprüften mit der Wöhlk Probe, ob laktosefreie Milchprodukte auch wirklich keine Laktose enthalten. Steffen Krausser aus der Q12 isolierte im Rahmen seiner Forschungsarbeit Coffein aus Tee, Kaffee oder Cola und wies dieses mit aufwendigen Methoden wie NMR- oder IR-Spektroskopie nach. Die theoretischen Grundlagen hierzu erarbeitete er sich selbst im intensiven Eigenstudium.
Nach den Fragen der Jury fieberte jeder der Preisverleihung um 16.00 Uhr entgegen, welche eine der erfolgreichsten der letzten Jahre werden sollte. Steffen Krauser wurde Regionalsieger und stellt seine Arbeit beim Landeswettbewerb vom 19.3. – 22.03. im Deutschen Museum in München vor. Gresa, Isabel, Jannis und Luis erhielten in ihren Kategorien jeweils den 2. Preis. Luis und Jannis wurden zudem für den „originellsten Stand“ geehrt. Daphne und Sophie errangen einen 3. Preis. Ein Sonderpreis der Sparkasse wurde an Marvin, Malte und Emil überreicht.
Die Krönung der Veranstaltung war die Überreichung des „Schulpreises Jugend Forscht“ an unsere Schule, das Christoph-Jacob-Treu Gymnasium, durch Herrn Dr. Kock, der mit 1000.-€ dotiert ist. – Herzlichen Glückwunsch an alle Sieger.
Sehr stolz und zufrieden traten schließlich alle um 18.30 Uhr die Heimreise nach Lauf an.

                                                                                                                    Franziska Schmidt, Karl Bögler, Stefan Grabe