Pol&is – Planspiel 2017

Politik und Internationale Sicherheit kennenlernen und verstehen. Darum geht es bei dem Pol&is – Planspiel, das jährlich von der Bundeswehr organisiert wird, um Teenagern im Alter zwischen 15 und 17 Jahren die Politik nahe zu bringen und zu erklären.
An dem diesjährigen Spiel vom 29.05. – 31.05.17 haben 45 Jugendliche von drei Gymnasien teilgenommen. Davon kamen 8 von unserer Schule. Alle anderen waren vom Christian-Ernst-Gymnasium Erlangen sowie vom Emil-von Behring-Gymnasium Spardorf. Es werden mehrere an die Weltpolitik angelehnte Rollen vergeben, wobei insgesamt zwei Jahre simuliert wurden.
Zu Beginn des Spiels wurden die verschiedenen Rollen verteilt. Es gab die UNO und die Weltbank, welche unter anderem von Riza - Leon Bozkurt, Klasse 10e, unterstützt wurde. Die Weltpresse wurde von Alina Deeg, Klasse 10e, und Jan Hainke, Klasse 10c, vertreten.
Die NGOs, z.B.  Hilfsorganisationen wie Greenpeace oder Amnesty, wurden von einer anderen Schule dargestellt.
Die restlichen Schüler bildeten in Dreiergruppen jeweils die Regierung von 13 Staaten. Dabei war Franziska Berthold, Klasse 10e, in der europäischen Regierung, Anna Zehetmeier, Klasse 10e, in der Regierung Chinas und Moritz Wiehler (10c) sowie Maximilian Reinhardt (10e) in der japanischen Regierung.
Nach der Rollenverteilung begann auch gleich das erste Polis-Jahr. Es wurden Güter wie Strom, Öl, Nahrung und Geld in realistischen Verhältnissen verteilt. Die Aufgabe der Staaten war es nun, miteinander zu kooperieren und Handel zu betreiben. Nach den ersten Verhandlungsrunden stellte der Spielleiter, Hauptmann Marius ERBRICH, Jugendoffizier Oberfanken und momentan noch zusätzlich Jugendoffizier Mittelfranken, die ersten Polis-Nachrichten vor, welche die Staaten vor Probleme und Herausforderungen stellten. Nach den Nachrichten gab es wieder Verhandlungsrunden, bei denen die neuen Probleme gelöst werden sollten.
Die Aufgabe der Presse war es dabei, über die Vorkommnisse und Missstände aufzuklären.
Als Abschluss des ersten Jahres wurden in Form einer großen Versammlung, welche die UN-Generalversammlung darstellen sollte, die Resultate der Verhandlungsrunden vorgestellt.
Im zweiten Polis-Jahr war der Ablauf prinzipiell der Gleiche. Nur mussten die Regierungen dieses Mal ein Programm für ihr weiteres Vorgehen vorlegen.
Die Programme waren eine Reaktion auf die Nachrichten.  Mithilfe der Programme sollten dann gewisse Probleme behoben werden. Von den Betreuern wurden diese dann eingesehen und bewertet. Je nachdem, wie gut oder wie schlecht ein Programm war, waren die Auswirkungen auf die nächsten Nachrichten dementsprechend positiv oder negativ.
Zudem wurden geplante Investitionen, z.B. in Neubauten und Energiezentren, aus dem ersten Polis–Jahr umgesetzt und erste Allianzen gegründet.
Nach den ersten Verhandlungsrunden im zweiten Jahr erschienen wieder neue Nachrichten, welche in den Programmen ihre Resonanz fanden.
Man hat gemerkt, dass das Spiel am zweiten Tag viel reibungsfreier lief und sich alle allmählich in ihrer Rolle eingefunden hatten. So wurde das am Anfang sehr komplexe Spiel nach und nach immer einfacher und verständlicher, sodass die Teilnehmer langsam anfingen, Politik zu machen und zu verstehen.

Alina Deeg, Klasse 10e